Zum Jahrestag der Lübecker Bücherverbrennung am 26. Mai richteten die OMAS GEGEN RECHTS Lübeck gemeinsam mit Vertreter:innen ihrer Enkelgeneration, nämlich den Bücherpiraten, eine bewegende Gedenkveranstaltung aus.
Es lief den Anwesenden kalt über den Rücken, als daran erinnert wurde, wie die Feuerwehr 1933 auf dem Buniamshof die Bücher brennfähig machte. Ein Studienrat des Johanneums sprach Flammworte. Zielgruppe waren vor allem die jungen Leute, die politisch auf Linie gebracht werden sollten.
Mit Fassungslosigkeit oder Wut im Bauch trugen Lotte, Marie und Mia ihre selbst verfassten Texte zum Thema vor, in das sie sich mittels Recherche, Ausstellungs- und Theaterbesuchen eingearbeitet hatten.
Einige OMAS und die Schauspielerin Anna-Lena riefen in Erinnerung, was damals verbrannt wurde. Sie lasen aus Romanen und Lyriksammlungen - von Irmgard Keun über Christa Winsloe und Else Lasker-Schüler bis Rosa Luxemburg. Besonders berührend war etwa, wie Luxemburg in ihren Briefen aus dem Gefängnis das Lied der Kohlmeise beschrieb.
Gedenken - warum ist das wichtig?
Immer wieder stellt man uns die Frage: "Gedenken - was soll das bringen?"
Die naheliegende Antwort lautet: Um kein Vergessen zuzulassen. Doch es gibt ausführlichere Antworten. Am 18. Mai geht man bei einer Podiumsdiskussion in Lübeck der Frage nach: "Wie kann Erinnern und Gedenken verändernd und verbessernd auf uns und unsere Zukunft Einfluss nehmen?"
Wir OMAs halten Erinnern für wichtig - und haben junge Verbündete gefunden: die Bücherpiraten. Zum Thema Bücherverbrennung laden wir am 26. Mai gemeinsam zu einer besonderen Lesung im Versuchshaus ein.
Gedenken an den Todesmarsch
Der Todesmarsch durch Lübeck 1945 war Anlass für eine Gedenkveranstaltung am 12. April an der Stele am Gustav-Radbruch-Platz. Dabei wurde eine zusätzliche Erklärungstafel der Bestimmung übergeben, deren Patenschaft das Haus der Kulturen übernimmt.
Zum 81. Mal jährte sich der Todesmarsch, bei dem Häftlinge der KZ Auschwitz und Mittelbau durch Schleswig-Holstein getrieben wurden. Tausende von ihnen starben später bei der versehentlichen Versenkung der als Rettungsschiffe gedachten "Cap Arcona" und "Thielbek" durch die britische Luftwaffe.
Initiatorin des jährlichen Gedenkens ist die Gedenkstätte Ahrensbök.
Lübeck: Demo gegen politische Gewalt
Am Osterwochenende haben Unbekannte Fenster und Fassaden an Flensburger Parteibüros von Grünen, SPD, SSW, CDU und Linken beschmiert und beschädigt. In Kiel gab es Angriffe auf die Geschäftsstellen von SPD und Linken. An einigen der Bürofassaden fanden sich Sticker mit rechtsextremem Inhalt. Die betroffenen Parteien sprachen von einem Angriff auf die Demokratie.
Aus diesem Anlass demonstrierten am Samstag, 11. April, Bürgerinnen und Bürger in Lübeck gegen politische Gewalt. Mit dabei: Die OMAS GEGEN RECHTS Lübeck.
"PRÜF"-Forderung aus Schwerin
Unter dem Motto "PRÜF!" fand am Sonnabend, 11. April, eine Demo in Schwerin statt. Das Ziel: Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.
Diese Forderung wird bereits regelmäßig in den Hauptstädten anderer Bundesländer erhoben. Die OMAS GEGEN RECHTS Lübeck waren schon wiederholt in Hamburg dabei. Diesmal unterstützten sie die Initiative in Schwerin.
"Eine aktive Zivilgesellschaft ist unverzichtbar – sie gibt die Impulse an die Politik, um zu zeigen, was den Menschen in unserer Gesellschaft wirklich wichtig ist. Darauf wollen wir mit unserem Fest der Demokratie aufmerksam machen."
So lautete die Einladung der veranstaltenden Initiativen für Ostersamstag auf dem Schweriner Marktplatz.
Verschiedenste Gruppen und Initiativen stellten sich mit Info-Ständen vor.
Ganz vorn mit dabei: Die OMAS GEGEN RECHTS, die auch als Mitveranstalterinnen fungierten.
Die Schweriner Gruppe wurde dabei tatkräftig unterstützt von den OMAS GEGEN RECHTS LÜBECK, die eigens zu diesem Event anreisten und sich über bestes Wetter freuten.
Anlässlich der bevorstehenden Oberbürgermeister:innen-Wahl in Schwerin stellten sich einige Kandidat:innen den Fragen der Menschen.
Zusammen reden - darum ging es bei diesem Fest. Denn: „Demokratie passiert nicht im stillen Kämmerlein, sie lebt davon, dass wir miteinander im Gespräch bleiben“, betonte Moderatorin Anne Weber.
Noch ahnt niemand, was das einmal werden soll. Ein Bollerwagen, eine Decke, ein Korb ... Vielleicht ein Frauentags-Picknick mitten in Lübeck? Aber gäbe es dafür nicht idyllischere Plätzchen ...?
A propos Plätzchen: Diese appetitlichen Muffins sehen sehr wohl so aus, als passten sie zum Frauentag ...
Glasur in Pink, Wimpel ... aber warum "BASTA"?
Kaum lässt sich erkennen, dass ein Stand der OMAS GEGEN RECHTS zum Thema Frauenrechte entstanden ist, sind schon die ersten Interessentinnen da. So soll es sein!
Engagement, das Spaß macht!
Begleitend zu den Vorbereitungen des Weltfrauentages am 8. März, haben einige von uns vor dem Rathaus über geplante Veranstaltungen informiert. Und darüber, warum dieser internationale Aktionstag (leider) nicht überflüssig ist ...
Und wieder wurde klar: Gemeinsam agieren und miteinander reden ist nicht nur informativ, sondern auch herzerwärmend.
Nicht nur ein paar Blümchen ...
Ob "Internationaler Frauentag", "Feministischer Kampftag" oder "Frauen-Aktionstag" - rund um den 8. März machen wir Frauen mit Nachdruck darauf aufmerksam, was wir wollen!
Und das sind mehr als ein paar hübsche Blümchen zum Feiertag ...
Mit diesem Bild von Manja Liehr vom Mädchenkollektiv zeigen wir OMAS GEGEN RECHTS (Handtuch-) Flagge. Auch in Lübeck wird es zahlreiche Aktionen geben, nicht nur am 8.3. selbst. Von Ausstellungen über Diskussionen bis hin zu den "Monday Shorts" am 9.3. im Theater Lübeck blüht unserer Stadt ein buntes, feministisches Programm!
Steuerschlupflöcher schließen!
Das reichste Prozent unserer Bevölkerung besitzt ca. 35 % des Privatvermögens, während der ärmeren Hälfte lediglich ein Anteil von rund zwei Prozent gehört. Die Verteilung der Vermögen wurde immer ungerechter, denn: Große ererbte Unternehmensvermögen blieben über einen langen Zeitraum zu einhundert Prozent steuerbefreit.
Das Bundesverfassungsgericht reklamierte dieses Verfahren mehrfach, weshalb 2016 die "Verschonungsbedarfsprüfung" eingeführt wurde. Doch es gibt eine Ausnahmeregelung, die nur allzu leicht missbraucht werden kann.
Unser Appell an die Regierung: Schließen Sie alle Steuerschlupflöcher! Steuergerechtigkeit ist ein Gebot der Fairness.
Am Freitag, 23. Januar, nahmen wir an einer Gedenkminute für die queeren Opfer des Nationalsozialismus teil, zu der der CSD Lübeck aufgerufen hatte. Mit dabei waren Vertreter:innen der queeren Community sowie zahlreiche Unterstützer:innen.
Wir finden dies ein wichtiges Zeichen, denn wir OMAs setzen uns für eine lebendige, demokratische Zivilgesellschaft ein, die geprägt ist von der Vielfalt der Kulturen, Nationalitäten und individuellen Lebensentwürfe, von Toleranz und respektvollem Miteinander.
Seit Januar 2016 erinnert in Lübeck ein Denkmal beim Haus der Kulturen an alle Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität verfolgt wurden.
Die Jugendorganisation der AfD, "Junge Alternative", löste sich 2025 auf, nachdem der Verfassungsschutz sie als gesichert rechtsextrem eingestuft hatte. In Neumünster gründete sich am 18.1. unter Protest der Schleswig-Holsteinische Landesverband der neuen AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland".
Eine Gegendemonstration fand vor dem Veranstaltungsgebäude statt. Dazu aufgerufen hatte u.a. das zivilgesellschaftliche Bündnis "Runder Tisch für Toleranz und Demokratie Neumünster". Die Polizei sicherte beide Veranstaltungen nach eigenen Aussagen "mit starken Einsatzkräften".
Hafenstraße `96 - Gegen das Vergessen
Der Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in der Lübecker Hafenstraße, bei dem 10 Menschen ums Leben kamen, hat sich zum 30. Mal gejährt.
Aus diesem Anlass gab es in der Stadt verschiedene Aktionen.
Am Sonnabend, 17.1., mündete eine Kundgebung auf dem Lübecker Marktplatz in eine Demo durch die Innenstadt.
Dabei wurden auch Solidaritätsbotschaften aus anderen Orten verlesen.
"Mord verjährt nie" war und ist eine der zentralen Botschaften des Gedenkens. Denn da die Täter:innen von 1996 noch immer nicht gefasst sind, fordern Initiativen erhöhte Anstrengungen von der Justiz.
An der Erinnerungsstele in der Hafenstraße fand am Sonntag, 18.1., eine Gedenkveranstaltung statt.
Dabei wurden Blumen und Kränze niedergelegt und an die Gräueltat erinnert.
Wir fordern: Prüfen!
Derzeit finden an verschiedenen Orten wieder PRÜF-Demos statt (die Abkürzung steht für: "Prüfung rettet übrigens Freiheit"). Am 10. Januar waren trotz schlechten Wetters 5.000 Menschen dem Aufruf der Hamburger PRÜF-Initiative gefolgt und haben damit erneut für eine generelle Überprüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht demonstriert. Mit dabei: OMAS GEGEN RECHTS Lübeck.
Morgen
Dieses Bild lässt sich auf unterschiedliche Weise interpretieren.
Eine mögliche Lesart ist:
Das Morgen ist wie ein unbeschriebenes Blatt.
Wir können es mit dem füllen, was uns wichtig ist.
Die etwas anderen Weihnachtsgedanken ...
Hugo Salus: Christabend
Christabend war's. Ich träumte durch die Gassen,
vom Weihnachtsglanz mein Herz durchglüh'n zu lassen.
Mein Herz war fromm, als ob durch jede Flocke
das Bluten einer wunden Seele stockt. ...
Weihnachten
Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen,
ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ihr Verständnis zeigt für eure Kinder,
ist Weihnachten. ...
Erich Kästner: Morgen, Kinder
Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit. ...
Die OMAs auf dem Weihnachtsmarkt
In der sogenannten "Merry-Hütte" auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt haben Vereine und Initiativen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit vorzustellen.
Wir OMAS GEGEN RECHTS haben die Gelegenheit genutzt und sind am 13. Dezember mit vielen Passantinnen und Weihnachtsmarktbesuchern ins Gespräch gekommen.
Wir freuen uns immer über Interesse und stehen gern für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung!
Am Samstag, 6. Dezember, fand in Lübeck eine Gedenkveranstaltung an die Deportationen jüdischer Menschen aus Lübeck nach Riga am 6.12.1941 statt.
Von den 87 namentlich bekannten verschleppten Personen hatten nur sechs überlebt, während 81 ermordet wurden.
Die Jüdische Gemeinde Lübeck, die Initiative Stolpersteine und das Haus der Kulturen hatten dazu eingeladen, sich am Mahnmal beim Zeughaus zu treffen und sich gemeinsam zu erinnern.
Es wurden Blumen abgelegt und Kerzen entzündet.
Für (Steuer-) Gerechtigkeit
Wussten Sie ...
➢ dass die Vermögensverteilung in Deutschland genauso ungleich ist wie in Mexiko?
➢ dass etwa die Hälfte aller Vermögen hierzulande vererbt, also nicht selbst erarbeitet sind?
➢ dass das Vermögen der armen Hälfte der Haushalte Ost nur halb so groß ist wie das der armen Hälfte der Haushalte West?
Gegen Gewalt an Frauen*
Der sogenannte Orange Day gilt international als Tag der Gewalt gegen Frauen (mittlerweile erweitert: gegen FLINTA*). Seit 1981 wird der 25. November genutzt, um auf Gewalt gegen Frauen* aufmerksam zu machen. Die Vereinten Nationen griffen den Tag 1999 auf und erklärten ihn zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen*. In Lübeck wird der Gedenk- und Aktionstag seit über 30 Jahren von verschiedenen Veranstaltungen begleitet. Auch in diesem Jahr gab es eine zentrale Demonstration (s. Foto), begleitet von Infoständen, einem Workshop und einem Vortrag. Feminismus und Gerechtigkeit für queere Menschen zählen zu den Hauptanliegen der OMAs.
Stolpersteine poliert
Rechtzeitig und passend zum Volkstrauertag haben einige OMAs Stolpersteine in Lübeck von Staub und Schmutz befreit.
Erinnerungskultur ist ein wichtiges Anliegen unserer Gruppe. Denn unser aller Umgang mit Vergangenheit und Geschichte entscheidet darüber, was im kollektiven Gedächtnis bewahrt bleibt.
Eine besondere Stadtführung...
... erlebten wir in der Dankwartsgrube und ihrer Umgebung in Lübeck. Auf den Spuren des Romans von Rolf Winter, "Hitler kam aus der Dankwartsgrube", ließ Stadtführerin Renate Somrau die Zeit vor hundert Jahren lebendig werden.
"Dies war ein Armutsviertel", erklärte sie. Eine Familie, die hier wohnte, hatte nur 30 - 40 Quadratmeter Platz, selten Briketts zum Heizen und nie genug Nahrung. Kaum jemand hatte eine reguläre Arbeit.
Bedingungen, unter denen politischer Extremismus gedeiht.
Im Anschluss an die Führung gab es eine Lesung im Rote Katze-Verlag, der das Buch neu herausgebracht hat.
Mit Polemik die Wahrnehmung beeinflusst
Wir OMAS GEGEN RECHTS Lübeck stellen fest: Angefacht durch
wochenlange Falschinformationen von Mitgliedern der Regierungsparteien
entstand in unserer Gesellschaft offenbar der Eindruck, dass eine
enorme Anzahl an Bürgergeldempfängerinnen
und -empfängern unser Sozialsystem über alle
Maßen ausnutzt und dass durch Sanktionen Mittel in Höhe eines
zweistelligen Milliardenbetrages eingespart werden könnten. Unsinn!
Doch was nun ...? Wir haben unsere Forderungen an die Regierung formuliert.
Gegen Kürzungen an der falschen Stelle
Die Stadt Lübeck muss wieder einmal sparen. Bei einem Haushaltsdefizit von rund 150 Millionen Euro stehen Kürzungen gegenüber der ursprünglichen Planung an. Doch ausgerechnet im Bereich Bildung, Jugend und Frauen sollen die Kürzungen 10 % betragen.
Die OMAs sagen: Das sind Kürzungen an der falschen Stelle! Gemeinsam mit sozialen Institutionen und Initiativen machten sie das am 6.11. vor der entscheidenden Bürgerschaftssitzung im Rahmen einer Kundgebung klar.
Für Demokratie und Toleranz
Am letzten Oktobertag zog ein beeindruckender Demonstrationszug vom Möllner Bahnhof bis zum Kurpark. Dort wurden in einer Kundgebung die Werte Demokratie und Toleranz betont.
Das Motto der Veranstaltung lautete: "Wir sind nicht still!"
Dazu aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Parteien, Organisationen und Initiativen.
Klar, dass die OMAs da nicht fehlten!
Was die Töchter stört
Man solle doch die Töchter fragen, entgegnete Friedrich Merz den Kritiker:innen seiner "Stadtbild"-Aussagen.
In Lübeck (wie auch andereswo) ergriffen nun anlässlich einer Demo die Töchter das Wort. Es gibt einiges, das sie im Stadtbild stört. Zum Beispiel unbeleuchtete Radwege. Zum Beispiel Aufkleber mit aggressiv-nationalistischen Parolen.
Auf geht's, liebe Regierende! Helfen Sie das Stadtbild verbessern - damit sich alle sicher fühlen können! Das fordern auch wir OMAS GEGEN RECHTS.
Gemeinsam mit mehreren Bündnispartner:innen hatten wir zur Demo am 25.10. aufgerufen. Trotz strömenden Regens folgten 500 Menschen dem Aufruf!
Welches Stadtbild schwebt Ihnen vor, Herr Bundeskanzler?
Am 14. Oktober sagten Sie in Brandenburg:
„Bei der Migration sind wir sehr weit. Wir haben in dieser Bundesregierung die Zahlen August 24, August 25 im Vergleich um 60 % nach unten gebracht, aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen. Das muss beibehalten werden, das ist in der Koalition verabredet.“
Wir haben offenbar eine andere Idee von unserem Stadtbild - und dafür gehen wir auf die Straße, z.B. am 25.10. in Lübeck (s.a. TERMINE)!
Gesicht zeigen
Wir OMAS GEGEN RECHTS hatten das Team von "Gesichter gegen rechts" eingeladen. Beim Fotoshooting ging es darum, Gesicht zu zeigen - für eine offene, pluralistische Gesellschaft. Der Andrang war erfreulich groß, es kamen sogar Interessierte aus Hamburg.
Mut zum Handeln
Lübecks Stadtpräsident Henning Schumann
erinnerte jüngst in einer Rede daran, dass es
Mut zum Handeln braucht, um Menschen in
Not zu helfen. Diesen Mut sollte die Stadt
jetzt beweisen - meinen wir OMAs ...
Neue Stolpersteine
Sechs Stolpersteine, die am 22. September in Lübeck verlegt wurden, erinnern an die Schicksale der Familien Schild und Häusler.
Das Ehepaar Wolf und Johanna Schild hatte vergeblich versucht, sich nach Berlin zu retten, wurden aber nach der Wannseekonferenz nach Theresienstadt deportiert und später ermordet. An sie wird jetzt in Schlutup erinnert.
Dem Juristen Ludolf Häusler aus der Wakenitzstraße wurde nach und nach die Zulassung als Anwalt und Notar entzogen. Nach der Pogromnacht 1938 wurde er verhaftet, kam jedoch auf Initiative seiner Frau Elsa frei. Die Familie überlebte schließlich in Uppsala.
Mehr dazu ...
OMAS auf dem Klimacamp
Am bundesweiten Klima-Aktionswochenende von Fridays for Future fand in Lübeck ein dreitägiges Camp zum Themenkomplex Antifaschismus und Klimagerechtigkeit statt. Mit dabei waren auch die OMAS mit einem gut besuchten Workshop am Samstag.
Insgesamt beteiligten sich vielfältige Gruppen und Initiativen, u.a. die Psychologists for Future, Ende Gelände und das Lübecker Flüchtlingsforum.
CSD-Umzug trotz Bedrohungen im Vorfeld
Am Sonnabend, 13.9., zogen ca. 1.000 Anhänger:innen eines bunten Deutschland durch Grevesmühlen. Mit dabei: OMAS GEGEN RECHTS, auch aus Lübeck.
Dabei war die Aktion keineswegs risikolos, denn im Vorfeld waren die Organisator:innen bedroht worden, wie die Tagesschau berichtete.
Folgerichtig waren etwa 300 Rechtsextreme zu einer Gegendemonstration aufmarschiert. Doch die queeren Menschen und ihre Sympathisant:innen ließen sich nicht einschüchtern in ihrem Einsatz für Vielfalt und Gleichberechtigung!
Falscher Fokus, Herr Bundeskanzler!
Allein durch die Verhinderung von Steuerhinterziehung stünden Mittel für eine zukunftsweisende Sozialpolitik zur
Verfügung. Stattdessen kaprizieren Sie sich auf Kürzungen beim Bürgergeld - keine Summe, die den Bundeshaushalt nachhaltig entlasten würde. Lesen Sie unseren ausführlichen Kommentar dazu!
10.000 Zeichen für eine bunte Welt!
Am 16. August haben auch wir OMAS an der Parade anlässlich des Christopher Street Day teilgenommen. Bei strahlendem Sonnenschein setzten gutgelaunte Menschen in Lübeck ein Zeichen, in welcher Gesellschaft sie leben möchten: in einer bunten!
Die Polizei zählte 10.000 Teilnehmer:innen - das doppelte der erwarteten Anzahl!
Auch wir OMAS rufen: #NieWiederStill !
#NieWiederStill ist das Motto des diesjährigen Lübeck Pride, der am 15. und 16. August anlässlich des Christopher Street Day stattfindet. Auch vor und nach dem Wochenende gibt es viele bunte Veranstaltungen wie etwa Kieztouren, Kinofilme, Straßenfeste und Spontantrauungen.
An der Auftaktkundgebung haben auch wir OMAS GEGEN RECHTS teilgenommen, denn wir unterstützen die Ziele des CSD aus vollem Hezen. Und wir finden: Dies ist nicht die Zeit zu schweigen!
Weiterhin viel Mut, Frau Prof. Brosius-Gersdorf!
Mit großer Fassungslosigkeit haben wir OMAS GEGEN RECHTS aus Lübeck die jüngsten Vorgänge rund um die Kandidatur für das Amt der Richterin am Bundesverfassungsgericht verfolgt.
Wir sprechen Frau Prof. Brosius-Gersdorf unsere Solidarität aus.
Verantwortung bitte, Herr Merz!
Jüngst frohlockte Bundeskanzler Friedrich Merz in
Talkshows, seine Fluglizenz verlängert zu haben.
Was wir OMAS GEGEN RECHTS aus Lübeck dazu meinen, haben wir ihm mitgeteilt ...
Gegen den AfD-Parteitag
Am Samstag, 21. 6., fand der Landesparteitag der Schleswig-Holsteinischen AfD in Henstedt-Ulzburg statt. Auf mehreren Gegenveranstaltungen demonstrierten mehr als 800 Menschen gegen die Veranstaltung.
Mit dabei: Wir OMAS GEGEN RECHTS!
Übrigens: Die AfD ist in Schleswig-Holstein nicht im Landtag vertreten - sie scheiterte 2022 mit 4,4 Prozent an einem Wiedereinzug.
Unser Offener Brief an den Bundeskanzler
Wir OMAS GEGEN RECHTS sind erschüttert, dass der Familiennachzug für schutzbedürftige Migrant:innen eingeschränkt werden soll. Wir haben deshalb einen Offenen Brief an den Bundeskanzler und den Innenminister gesendet.
AfD-Verbot einleiten!
Wenn Faschisten durch demokratische Wahlen an die Macht kommen, dann werden Faschisten nicht zu Demokraten, sondern die Demokratie zum Faschismus!
Deshalb haben wir OMAS uns an der Kundgebung "AfD-Verbot einleiten!" am 11. Mai auf dem Lübecker Markt beteiligt. Und uns so am Muttertag als wache Frauen erwiesen.
Die OMAS im Theater
Das Theater Lübeck stellt bei seinen Monday Shorts auch Initiativen aus der Zivilgesellschaft vor. Die OMAS GEGEN RECHTS waren als Alltagsheldinnen eingeladen und wurden von Anna-Lena Hitzfeld (re.) ausführlich interviewt.
Ein lebhafter Austausch!
OMAs am Tag der Arbeit
Den 1. Mai feiern die Gewerkschaften traditionell als Tag der Arbeit.
In Lübeck gab es nach Demo und Kundgebung ein Familienfest auf der Grünanlage beim Gewerkschaftshaus.
Die OMAS GEGEN RECHTS Lübeck beteiligten sich mit einem Stand, der gut besucht wurde.
Maifest beim Solizentrum
Zum Maifest beim Solizentrum an der Willy-Brandt-Allee wurden auch in diesem Jahr nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Kinder erwartet.
Deshalb präsentierten sich die OMAs am 1. Mai 2025 nicht nur mit Infomaterial, sondern veranstalteten zur Freude der jüngeren Gäste auch Dosenwerfen.
Kein Platz für Neonazis!
Für Samstag, 26.4., hatte ein rechtes Bündnis namens "Gemeinsam für Deutschland" zu mehreren Protestmärschen aufgerufen, so auch in Bad Schwartau.
Wir OMAs aus der Umgebung hielten eine Mahnwache ab; außerdem mobilisierte ein Parteienbündnis unter SPD-Führung zur Gegendemo.
Mehrere hundert Menschen stellten sich den ca. 100 Neonazis entgegen, wie der NDR berichtet.
Wir trauern um Els
Els, Lübecker OMA GEGEN RECHTS der ersten Stunde, hat uns viel zu früh verlassen.
Durch ihr unermüdliches Engagement, ihren Ideenreichtum und den festen Willen, die Welt zu einer besseren zu machen, hat sie uns immer wieder begeistert. Ihr leidenschaftlicher Einsatz für Gerechtigkeit, Demokratie, Vielfalt und Freiheit war mitreißend.
Sie hat viel bewegt und wird uns sehr fehlen.
Erinnerung wachhalten
Im April 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurden Tausende Häftlinge aus den Konzentrationslagern Auschwitz Fürstengrube, Dora-Mittelbau, Neuengamme und seinen Außenlagern von der SS auf Todesmärsche nach Lübeck und weiter nach Neustadt in Holstein getrieben. Ziel war es, die Spuren der Verbrechen zu verwischen.
Die geschwächten Menschen starben an Hunger, Erschöpfung oder wurden erschossen.
Die OMAS GEGEN RECHTS erinnerten mit einer Gedenkveranstaltung am 12. April an die Todesmärsche.